made_to_stickMade to Stick” von Chip & Dan Heath setzt für mich da ein, wo “The Tipping Point” aufhört: bei der Frage, wie man die “Klebrigkeit” einer Idee bemessen und verbessern kann. Und dabei landen sie interessanterweise bei einer Anleitung, wie man die Prinzipien von “Influence” auf Texte und Nachrichten anwendet.

Durch das ganze Buch ziehen sich Beispiele und Anekdoten, die genau auseinander genommen und untersucht werden: von alten Sagen und Erzählungen über Urban Legends hin zu aktuellen Beispielen aus der Wirtschaft und Werbung. Daraus werden die eigenltichen Erkenntnisse abgeleitet, formuliert und in kleinen Übungen noch einmal deutlich gemacht. Heraus kommt ein Set von Regeln, wie man seine Ideen und Aussagen möglichst gut in Textform weitervermitteln kann.

Durch die eigenen Ableitungen der Regeln aus der Praxis fehlt jedoch leider etwas der wissenschaftliche Hintergrund. Studien und Referenzen finden sich im Buch wenige, aber hier kommt das oben erwähnte Buch “Influence” ins Spiel. Viele der Erkenntnisse, bei denen die Brüder letztendlich landen basieren auf genau den Prinzipien, die Robert Cialdini als Grundlage für erfolgreiches Überzeugen beschrieben hat. Es mag zwar wenig vertrauenserweckend wirken die eigentliche Grundlage für ein Buch aus einam anderen abzuleiten, aber mir reicht es, um den Inhalt für voll zu nehmen. Im Gegenteil: Ich war sehr überrascht, wie gut die beiden Bücher zusammenspielen.

Unter dem Strich fand ich das Buch sehr gut. Auch wenn es mir nicht so den Kick gegeben hat wie “The Back of the Napkin“, so steckt viel anwendbares Wissen in dem Buch. Gute Strukturierung des Inhalts und gut zu lesen. Daumen hoch.

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Hier spricht Tim Brown über Kreativität und Spiele. Verdammt, ist das gut!

Ich finde es schön, wie “spielen” zunehmend aus der Ecke des “Kinderkram” herauskommt und endlich allgemein als zentraler Bestandteil unserer Natur anerkannt wird.

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Puh, ich habe es endlich geschafft, die Folien vom Communitystammtisch 12/08 – “Community Management in Massive Multiplayer- und Onlinegames” zu überarbeiten. Es hat ein bischen gedauert, aber ich habe die Folien noch einmal durch manche Punkte, die intensiv diskutiert wurden ergänzt und auf den Punkt gebracht.

Der Vortrag war sehr aktiv, quasi “von CM für CM” mit reger Diskussion während dessen. Schade nur, dass es keine Audioaufnahme davon gibt – das schreibe ich mir beim nächsten CS-Vortrag mal auf die Fahnen.

An der Stelle noch einmal die Empfehlung für “The Back of the Napkin“. Wie man an den Folien erkennen kann bin ich immer noch am experimentieren. Und gerade bei diesem Vortrag habe ich erneut festgestellt, wie anders man selbst und auch die Zuhörer mit einem visuellen, “handgemachten” Vortrag umgehen. Es wurde viel offener und mehr diskutiert. Es war mehr eine Runde, die gemeinsam daran arbeitet ein Konzept zu verstehen – was genau das war, was erreicht werden sollte.

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