Wenn Mitglieder der Community sterben
7. April 2009
Der Post wäre fast bei mir in den Entwürfen versackt. Man könnte sagen eine Entwurfsleicht. Was uns zum Thema bringt:
“Was passiert, wenn Mitglieder einer Community sterben?” Und diese Frage ist weniger morbid, als vielmehr menschlich. Ende Februar sprang der Artikel: “RIP 2.0: Facebook profiles as memorials” von Bonnie Ruberg aus meinem Feedreader. Ein interessanter Artikel, über Profile auf Facebook, die als Orte der Trauer und des Zusammenkommens genutzt werden.
Ibrahim Evsan schrieb einige Tage darauf einen Artikel über ein ähnliches Thema und stellte darin den Dienst eMORIAL vor – ein Erinnerungsportal, das den eingetragenen Menschen gedenkt. Eine Art flackernde Kerze im Netz.
Ein eher praktischer Dienst wurde kurz darauf in einem Artikel auf msnbc vorgestellt: Deathswitch, der Emails versendet, wenn man sich nicht in bestimmten Abständen auf der Seite meldet.
Aber mal aus einer Communitysicht: was ist, wenn Mitglieder der Community sterben? Was ist, wenn Leute plötzlich verschwinden, mit denen man unter Umständen jahrelang geredet oder gespielt hat, mit denen man seinem Hobby nachgehen oder sich mit ihnen austauschen konnte? Hierzu ein Artikel auf WoWInsider.
Und natürlich eine Frage, die sich auch Community Manager stellen sollten, ob so ein Fall nicht alltäglicher ist, als man denkt. Sollten wir so etwas einplanen? Könnten wir Policies dazu haben? Tamis Gedanken und Fragen, die sie stellt sind gar nicht so verkehrt.
Interessantes Thema, mit dem wir umgehen lernen müssen. Wahrscheinlich eher früher, als später.

7. April 2009 um 08:20
Das Problem ist generell wann ist eine Person gestorben, wie erfährt es die Community bzw. wie haben Angehörige Zugriff auf die Daten um ein Löschen des Verstorbenen einzuleiten und die Community zu informieren.
Vielleicht ist auch hier der grosse Unterschied zur Offline Community zu sehen, dort bekommen die anderen meist das Sterben mit.
Online ist die Person einfach nicht mehr aktiv, nur dehalb kann man keinen als Tot erklären, vielleicht einfach krank oder keine Zeit.