Das Wall Street Journal meldet sich
25. März 2010
Das Wall Street Journal hat seine Pläne für den iPad bereits Anfang des Monats bekannt gegeben. Heute hat das Journal in seinem Online-Portal einige interessante Zahlen und Fakten über die Pläne verschiedener Verlage veröffentlicht. Hier einige Auszüge mit Kommentaren:
Time magazine has signed up Unilever, Toyota Motor , Fidelity Investments and at least three others for marketing agreements priced at about $200,000 apiece for a single ad spot in each of the first eight issues of the magazine’s iPad edition..
Zur Relation: für 200.000 USD bekommt man in der internationalen Printausgabe des Magazins nicht einmal eine 1/3 Seiten-Anzeige. Ich bin gespannt, was man für diesen Preis in der iPad-Version des Magazins erhält (und wäre interessiert auf die hoch sie die initiale Verbreitung der iPad-Ausgabe geschätzt haben).
Time Inc.’s Sport Illustrated has been showing advertisers three video-heavy ad prototypes, including one for a Ford Mustang that includes an arcade-style driving game using the tilt-and-turn capability of the iPad. With a few touches to the screen, readers can pick paint colors and wheel styles for cars they might want to buy.
Das klingt zunächst sehr gut. Eine weitere spannende Frage ist: darf eine Anzeige tatsächlich etwas verkaufen? Als Beispiel: nachdem ich mein Produkt in einer Anzeige konfiguriert habe, darf eine Anzeige anbieten das Produkt direkt zu verkaufen? Im Grunde kann die Anzeige direkt im Hintergrund den Verkaufsprozess anstoßen. Oder noch interessanter: darf eine Anzeige aus der Magazin-Applikation in einen Shop springen?
In Anbetracht, dass Apple den Daumen auf den Magazinen (aka Apps) hat, wird sich eine Anzeige an ziemlich harte Regeln halten müssen. Worst case: eine Anzeige sorgt dafür, dass eine Anzeige aus dem AppStore entfernt wird.
But the business model is unproven, and ad dollars will initially be a fraction of the industry’s overall revenue.
Ich denke Anzeigen in Magazinen auf dem iPad werden nicht mit klassischen Anzeigen gemein haben. Wenn man sieht wie interaktiv Online-Werbebanner inzwischen geworden sind, frage ich mich, in wie weit das Geschäftsmodell tatsächlich “unproven” ist. Ich denke eher, wir haben es mit einer neuen Klasse von Anzeigen zu tun, die eine frische Chance erhalten sollten sich erst zu beweisen.
The Journal plans to charge subscribers $17.99 a month for iPad subscriptions, according to a person familiar with the matter.
17.99 USD im Monat für die iPad-Ausgabe. Wenn ein Jahresabo der Printausgabe auf Monate herunter gerechnet wird landet man bei 29 USD. In Anbetracht, dass man sich Druck- und Handhabungskosten komplett spart frage ich mich (und nicht nur ich): was genau bekomme ich denn dafür?

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