Die Applikation von “Der Spiegel” ist  kostenlos im App Store erhältlich. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Plattform, um die einzelnen Ausgaben des Spiegel-Magazins herunterzuladen und zu lesen. Eine Ausgabe des Spiegels (in meinem Fall Ausgabe 21/2010) konnte kostenlos heruntergeladen werden. Für weitere Ausgaben muss man sich allerdings zunächst bei “Mein Spiegel” registrieren, der hauseigenen Plattform des Verlags. Anschließend kann man sich die einzelnen Ausgaben für je 3,99€ herunterladen. Damit liegt die iPad-Ausgabe 19 Cent über dem Preis der Print-Ausgabe.

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Adobe will bei digitalen Magazinen auf Tablets ganz vorne mitmischen. So schreiben sie selbst auf ihrer “Digital Publishing”-Seite:

Adobe is building on the foundation of Adobe® Creative Suite® 5 and Omniture® technologies to deliver an open, comprehensive Digital Publishing Platform. This innovative platform consists of applications, technologies, and services that allow publishers to cost effectively author, produce, and distribute groundbreaking content to the broadest possible audience on a wide variety of digital devices. With this platform, Adobe is helping publishers and advertisers revolutionize how they create and deliver digital content, and how their audiences consume it.

Entsprechend haben sie gestern ihre “Digital Viewer Technology for Magazines” angekündigt, auf der auch die erste Ausgabe des Wired für das iPad basiert. Als Erfinder des Quasi-Standards für Printdokumente auf Computern (PDF) und inzwischen Eigentümer der führenden Rich Media-Plattform (Flash) scheint Adobe geradezu prädestiniert für den neuen Bereich des digitalen Publishings auf Tablets. Doch werfen wir mal einen genaueren Blick auf das angesprochene Wired-Magazin.

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