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	<title>Der AUX-Eingang &#187; Allgemein</title>
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	<description>Ein generischer Signaleingang von Dirk Songür ohne spezifische Gerätebezeichnung</description>
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		<title>Kurze Pause</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach anstrengenden und ziemlich warmen Tagen fliege ich nunmehr 2 Wochen in den Urlaub, um mich an einem noch wärmeren Ort zu entspannen und zu erholen. Nebenbei habe ich natürlich auch meine Sideprojects im Gepäck, so dass mir gewiss nicht zu langweilig wird.
Ansonsten werde ich keinen Zugang zum Internet haben &#8211; ich werde mich bemühen alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach anstrengenden und ziemlich warmen Tagen fliege ich nunmehr 2 Wochen in den Urlaub, um mich an einem noch wärmeren Ort zu entspannen und zu erholen. Nebenbei habe ich natürlich auch meine Sideprojects im Gepäck, so dass mir gewiss nicht zu langweilig wird.</p>
<p>Ansonsten werde ich keinen Zugang zum Internet haben &#8211; ich werde mich bemühen alle in der Zwischenzeit gesendeten Mails und Kommentare schnellstmöglich nach meiner Rückkehr im August zu beantworten.</p>
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		<title>Bing, Kontext und meine Diplomarbeit</title>
		<link>http://dirk.songuer.de/2010/06/20/bing-kontext-und-meine-dipolmarbeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 09:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte gerade einen Flashback: Das Interview von Appstory mit Stefan Weitz, dem &#8220;Director of Bing&#8221; (ein großartiger Titel btw.), erinnert mich gerade stark an meine Diplomarbeit.

Der Titel meiner Diplomarbeit war: &#8220;Erörterung von Ansätzen für kontextbasierte, speziell ortsbasierte, Erweiterungen von Informationssystemen, veranschaulicht durch einen Prototypen&#8220;. Und nein, der Titel war nicht von mir, nur das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gerade einen Flashback: Das <a href="http://www.appstory.tv/2010/05/06/the-dawn-of-the-vertical-horizontal-search-is-over/" target="_blank">Interview</a> von <a href="http://www.appstory.tv/" target="_blank">Appstory</a> mit Stefan Weitz, dem &#8220;Director of Bing&#8221; (ein großartiger Titel btw.), erinnert mich gerade stark an meine Diplomarbeit.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="590" height="354" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l-PhDUvnKGQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="590" height="354" src="http://www.youtube.com/v/l-PhDUvnKGQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der Titel meiner Diplomarbeit war: &#8220;<em>Erörterung von Ansätzen für kontextbasierte, speziell ortsbasierte, Erweiterungen von Informationssystemen, veranschaulicht durch einen Prototypen</em>&#8220;. Und nein, der Titel war nicht von mir, nur das Thema.</p>
<p>Damals arbeitete ich beim <a href="http://zgdv.de/" target="_blank">Zentrum für grafische Datenverarbeitung</a> in Darmstadt (das inzwischen in das <a href="http://www.igd.fhg.de/" target="_blank">IGD</a> aufgegangen ist) an kontextsensitiven Informationssystemen und 2004 nahm ich einfach den ganzen F&amp;E-Kram und strickte daraus eine Diplomarbeit.</p>
<p>Im Grunde ging es um genau das, worüber Stefan Weitz spricht: automatisiertes Erweitern von Suchanfragen an Informationssysteme durch den Kontext, in dem sich der Benutzer gerade befindet. Interessant dabei ist mein damaliges Fazit:</p>
<blockquote><p><em>Meiner Meinung nach werden diese Ansätze in Zukunft, vor allem bei geschlossenen Informationssystemen, eine große Rolle spielen. Die Einarbeitungszeit wird aufgrund der erwähnten Erweiterungen sinken, so dass die Benutzer schneller den Umgang mit den Informationssystemen erlernen können.</em></p>
<p><em>Bei offenen, allgemein zugänglichen Informationssystemen hingegen denke ich nicht, dass sich kontextbasierte Erweiterungen durchsetzen können. Die Probleme mit Datenschutz, der große Aufwand der Grundinitialisierung und das Problem der benötigten spezialisierten Geräte – all dies entspricht nicht dem Bild eines einfach zu benutzenden, unproblematischen Informationssystems.</em></p></blockquote>
<p>Und nun, sechs Jahre später, sind zwei dieser damals angesprochenen Probleme gelöst. Die &#8220;Grundinitialisierung&#8221; seines personalisierten Informationssystems hat im Grunde jeder mit dem Erstellen seines Google- oder MSN-Accounts hinter sich und die &#8220;spezialisierten Geräte&#8221; haben wir alle in Form unserer Mobiltelefone immer bei uns.</p>
<p>Bleibt noch der Datenschutz. Haben wir hier eine Lösung oder ist es uns inzwischen einfach egal? Und wie werden wir das alles in weiteren sechs Jahren betrachten?</p>
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		<title>Ich und die Anderen</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 10:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[community]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Interessen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Thema auf der Lift-Konferenz dieses Jahr war &#8220;Privatsphäre&#8221;. Seit der Konferenz geht mir das Thema immer wieder im Kopf herum. Einerseits, weil es wesentlich tiefer geht als ich dachte. Andererseits, weil man aktuell von allen Seiten damit förmlich bombardiert wird. Insbesondere Mark Zuckerberg hört nicht auf kontroverse Sätze in die Welt zu setzen:
“You have [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Thema auf der <a href="http://lift-conference.com/lift10" target="_blank">Lift-Konferenz dieses Jahr</a> war &#8220;Privatsphäre&#8221;. Seit der Konferenz geht mir das Thema immer wieder im Kopf herum. Einerseits, weil es wesentlich tiefer geht als ich dachte. Andererseits, weil man aktuell von allen Seiten damit förmlich bombardiert wird. Insbesondere <a href="http://www.facebook.com/markzuckerberg" target="_blank">Mark Zuckerberg</a> hört nicht auf kontroverse Sätze in die Welt zu setzen:</p>
<blockquote><p><em>“You have one identity… The days of you having a different image for your work friends or co-workers and for the other people you know are probably coming to an end pretty quickly… Having two identities for yourself is an example of a lack of integrity”</em> – Zuckerberg, 2009</p></blockquote>
<p>Falscher Ansatz, <a href="http://www.businessinsider.com/well-these-new-zuckerberg-ims-wont-help-facebooks-privacy-problems-2010-5" target="_blank">Zuck</a>. Ich bin nur eine Person, aber ich bin gleichzeitig folgende Personas (Auszugsweise):</p>
<ul>
<li><a href="https://www.xing.com/profile/Dirk_Songuer" target="_blank">Dirk, der Technische Projektmanager für Neue Digitale</a></li>
<li><a href="http://blog.zeitalter3.de/" target="_blank">Dirk, der Game Designer</a></li>
<li><a href="http://www.managerprofil.de/" target="_blank">Dirk, der Community Manager</a></li>
<li><a href="http://pouet.net/user.php?who=1828" target="_blank">Dirk, der Demoszener</a></li>
<li>Dirk, Offline</li>
</ul>
<p>Das hat nichts mit mangelnder Integrität zu tun. Noch nicht einmal etwas mit privat und öffentlich, sondern mit unterschiedlichen Personenkreisen und Interessensgebieten. Ich spreche mit meinen Kollegen anders, als mit Kunden. Ich spreche mit Kunden anders, als mit meinen Eltern. Ich spreche mit meinen Eltern anders, als mit meinen Freunden und so weiter. Und trotzdem bin alles ich.</p>
<p><span id="more-701"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/05/ich_und_die_anderen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-703" style="border: 1px solid black;" title="ich_und_die_anderen" src="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/05/ich_und_die_anderen.jpg" alt="" width="600" height="182" /></a></p>
<p>Ich persönlich habe gar nichts dagegen, wenn sich diese Welten überschneiden &#8211; solange niemand auf die Idee kommt, ich sei auf eine beschränkt. Bei meinen oben genannten Profilen ist wichtig zu erkennen, dass ich alle Profile gleichzeitig bin. Es ist nicht sinnvoll sich nur ein Profil herauszugreifen und zu sagen: &#8220;Das ist Dirk &#8211; er trägt immer Anzüge&#8221; oder &#8220;Dirk spielt die ganze Zeit nur Computerspiele&#8221;. Manchmal trage ich Anzüge, meistens nicht. Ich spiele gern und mag es zu programmieren, aber mein Leben beschränkt sich nicht darauf. So lange sich dessen jeder bewusst ist können meine Arbeitskollegen / unsere Kunden / meine Familie gerne lesen, wie ich mir <a href="http://blog.zeitalter3.de/2010/02/16/datenhaltung-mit-gamedata-class-php/" target="_blank">komponentenbasierte Datenhaltung in PBBGs</a> vorstelle  - es wird sie aber wahrscheinlich nicht besonders interessieren.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass diese Unterscheidung etwas mit meiner privaten oder öffentlichen Sphäre zu tun hat. Wenn ich meine verschiedenen Tätigkeiten in den unterschiedlichen Gebieten von einander trenne agiere nur als Vorfilter für die entsprechenden Interessensgruppen. Ich glaube zum Beispiel nicht, dass Mark Zuckerberg seinen Geburtstag gleichzeitig mit seiner Familie, mit seinen Freunden, seinen Arbeitskollegen und seinen Ex-Kommilitonen feiert. Aha.</p>
<p>Aber vielleicht ist es ja sinnvoll bestimmte Gruppen auszuschließen. Vielleicht will ich nicht, dass Arbeitskollegen und Kunden bestimmte Demoszene-Produktionen von mir sehen. Immerhin kann ich nicht davon ausgehen, dass sie mit der Kultur und den Kommunikationsregeln der Szene vertraut sind und ein &#8220;<em>Fuckings to Fairlight for trashing the VIP room without us</em>&#8221; richtig einschätzen können &#8211; nämlich als freundlichen Gruß an eine Gruppe von Schweden, die uns während unseres Aufenthaltes dort bei sich hat wohnen lassen und uns die Stadt und Locations gezeigt haben. Vielleicht denken sie sogar, es ginge bei der &#8220;Demoszene&#8221; um durch die Straßen ziehende Krawallmacher anstatt um <a href="http://www.digitalekultur.org/de/demos.html" target="_blank">digitale Kunst</a>. Vielleicht geht zwischen manchen Gruppen einfach zu viel Kontext verloren, so dass man als &#8220;Vorfilter&#8221; hier einfach etwas verantwortungsvoller agieren will, um Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<p>Oder vielleicht macht es mir ja etwas aus, dass meine Ex-Freundinnen auf diese Weise noch informiert werden, wo ich gerade lebe und mit wem ich jetzt eine Beziehung habe. Vielleicht will ich auch nicht, dass meine aktuelle Freundin da hinein gezogen wird. Das ist bei mir zum Glück nicht der Fall, aber es ist ein leicht nachvollziehbares Szenario.</p>
<p>Und das sind interessante Facetten in der ganzen Privatsphäre-Diskussion. Es geht nicht mehr nur um die private vs. öffentliche Sphäre. Es geht darum, wie man seine ganzen Sphären verantwortungsvoll für sich und seine Kontakte handhaben kann &#8211; möglichst transparent und ohne den Überblick zu verlieren.</p>
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