2010: Ein persönlicher Rückblick
1. Januar 2011
2010 war für mich persönlich ein tolles Jahr. Normalerweise schreibt man so etwas wohl nicht, denn es gibt immer Leute, denen man damit auf die Füße tritt, aber es stimmt. Es hatte alle Zutaten eines tollen Jahres: es war ein Jahr der Freundschaft, der Liebe, der Innovation und des Mutes. Aber auch mit Zweifeln, dem Verlust eines nahe stehenden Menschens und Selbstfindung. 2010 war etwas Besonderes und ich danke euch allen, dass ihr es dazu gemacht habt.
Universal, das unbekannte Universum
5. November 2010
In einem Interview hat Universal’s home video president, Craig Kornblau, folgenden Satz geäußert:
“we don’t have an obligation to give consumers what they want when they want it.”
Das ist ein Satz, bei dem man normalerweise kurz inne halten sollte und den Gegenüber ganz vorsichtig fragen, ob er sich hinlegen und etwas ausruhen will.
Natürlich hat ein Unternehmen nicht die Verpflichtung potentiellen Kunden seine Produkte verfügbar zu machen. Es wäre vielleicht nur eine clevere Idee, also, ich rate jetzt einfach mal nur, wenn die Kunden die Produkte eines Unternehmens auch wirklich kaufen könnten. Das dachte ich zumindest bisher immer.
Aber wenn ich mir den Kinostart von Scott Pilgrim in Deutschland so ansehe und dann die Tatsache mit einrechne, dass in England dann bereits die DVD erhältlich sein wird, dann wundert mich nichts mehr. Hier ignoriert Universal nicht einfach nur das Internet, die Mitarbeiter scheinen sich in einer Art Parallelwelt aufzuhalten. Scheinbar kommen da auch so komische Dinge wie “Kunden” einfach nicht vor.
The bottom line is: ihr wollt nämlich was von mir. Ich kann mein Geld auch wo anders ausgeben.
Neuer Arbeitsrechner: das Setup
4. Oktober 2010
Nachdem mein ehrenwerter Acer Travelmate 8204 leider nach 4 Jahren nun den Geist aufgegeben hat wurde es Zeit für ein neues Arbeitsgerät. Nach langem Hin und Her fiel meine Wahl auf den Samsung P480-Pro. Auspacken und aufstellen ging schnell, doch dann folgte die langwierige Prozedur die ganzen Programme zu installieren und den Rechner arbeitsfähig zu machen. Das war zumindest bisher immer so.
In den letzten 4 Jahren hat sich allerdings so einiges getan. Tatsache ist, dass ich inzwischen viel im Web arbeite und viele Tools nicht mehr als Desktop-Anwendung nutze, sondern lieber im Web. Musik wäre so ein Beispiel. Richtige Alben höre ich eigentlich nur noch unterwegs auf dem Handy. Aber eben nur, weil ich darüber nicht Last.fm oder Putpat streamen will. Meine Kalender, Mails und Kontakte befinden sich so wie so im Netz, ebenso wie viele meiner Office-Dokumente und Notizen.
Also was habe ich denn tatsächlich installiert?
Vorinstalliert auf dem Rechner habe ich gelassen:
- Office 2010 Home (Word, Excel, PowerPoint)
- CyberLink Media Suite
- Skype
Manuell installiert habe ich (in der Reihenfolge der Installation):
That’s it. Mit diesem Setup komme ich schon recht weit und kann wohl 80% meiner Use-Cases abdecken. In absehbarer Zeit kommen wahrscheinlich dazu: irgendein Tool zur Grafik- / Bildbearbeitung, ein kleiner general purpose Editor und eine kleine Armee an Compilern und anderen Dev-Tools. Aber das hat Zeit und wird beim ersten Gebrauch installiert.
