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	<title>Der AUX-Eingang &#187; Communitymanagement</title>
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	<description>Ein generischer Signaleingang von Dirk Songür ohne spezifische Gerätebezeichnung</description>
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		<title>Communityhubs Revisited</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 11:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communitymanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
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		<description><![CDATA[In &#8220;Community Management 2010&#8221; habe ich ausschließlich darüber gesprochen, was alles in einen Communityhub (bzw. das als Communityhub bezeichnete Gedankenkonstrukt) hineinfließen könnte. Doch es kann 2010 genauso wichtig werden, wie dieser Hub Datenstrom wieder verteilt.
Keine Plattform, sondern eine Dienstleistung
Wenn ich schreibe &#8220;Die Mitglieder der Community greifen auf den Hub zu&#8221;, so meine ich das möglichst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In &#8220;<a href="http://dirk.songuer.de/2010/01/17/community-management-2010/" target="_self">Community Management 2010</a>&#8221; habe ich ausschließlich darüber gesprochen, was alles in einen <em>Communityhub</em> (bzw. das als Communityhub bezeichnete Gedankenkonstrukt) hineinfließen könnte. Doch es kann 2010 genauso wichtig werden, wie dieser Hub Datenstrom wieder verteilt.</p>
<p><strong>Keine Plattform, sondern eine Dienstleistung</strong></p>
<p>Wenn ich schreibe &#8220;Die Mitglieder der Community greifen auf den Hub zu&#8221;, so meine ich das möglichst unabhängig von Technologien. Halten wir uns noch einmal das Ziel vor Augen:</p>
<blockquote><p><em>Ein Communityhub soll einer Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Interesse einen zentralen Überblick bieten, wo gerade dazu Informationen finden können bzw. wo gerade ein Dialog dazu statt findet. Idealerweise vereinfacht ihnen der Hub die Teilnahme an dem Dialog so weit wie möglich.</em></p></blockquote>
<p>Dazu haben wir uns im ersten Schritt von der Vorstellung der einzelnen, verstreuten Communities gelöst, die auf verschiedenen Plattformen miteinander agieren. Statt dessen stellt der Communityhub eine Art Metacommunity dar, welche alle verteilten Plattformen aggregiert und alle Mitglieder miteinander verbindet.</p>
<p>Wenn man einmal diesen Schritt gegangen ist die Teilnehmer von den Community-Plattformen unabhängig zu machen, dann erscheint es unsinnig hier stehen zu bleiben. Statt dessen sollte man darauf hinarbeiten sie ebenfalls von der Form der Nutzung unabhängig zu machen. Also weg von der &#8221;Plattform Communityhub&#8221;, hin zu einer &#8220;Dienstleistung Communityhub&#8221;.<span id="more-602"></span></p>
<p><strong>Was ist damit gemeint?</strong></p>
<p>Teilnehmer einer Community können grundsätzlich sehr verschieden sein &#8211; das zeigt sich ja auch durch die Existenz von oftmals vielen unterschiedlichen Community-Plattformen zu ein und demselben Thema. Ist nicht davon auszugehen, dass diese unterschiedlichen Menschen auch Technologien und Informationskanäle unterschiedlich nutzen?</p>
<p>Beispiele für solche Technologien bzw. Informationskanäle wären:</p>
<ul>
<li>Webbrowser</li>
<li>Feeds</li>
<li>Mobile Browser auf Handys</li>
<li>Applikationen auf Smartphones (iPhone, Android, etc.)</li>
<li>SMS / MMS</li>
<li>E-Mail</li>
</ul>
<p>Wieso genau sollte sich ein Communityhub auf eine dieser Technologien beschränken?</p>
<p><strong>Keine Plattform, sondern ein Protokoll</strong></p>
<p>Der Zugriff auf den Hub sollte offen sein &#8211; die Mitglieder der Community sollten bestimmen, wann, wie und wo sie die Informationen aus dem Hub ziehen. Entwicklern gibt dies die Möglichkeit die Informationen in ihre Anwendungen zu integrieren oder neue Anwendungsszenarien zu entwickeln. Hier einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Der Nutzer kann den Hubs bzw. bestimmter Themengebiete in einen RSS Feedreader abonnieren. Anstatt 10 Newsquellen über das Thema zu abonnieren genügt der Feed des Hubs (der die Aggregation der Informationen übernimmt).</li>
<li>Die Informationen können wieder in Social Networks zurückgeführt werden, beispielsweise in eine Facebook-Page. Nutzer des Social Networks bekommen alle weiteren Quellen direkt in ihre bevorzugte Plattform.</li>
<li>Ein Nutzer kann über Google Alerts (oder vergleichbar) den Stream nach bestimmten Keywords durchsuchen lassen. Artikel werden direkt per Mail versendet.</li>
<li>Entwickler können die Hubinformationen direkt in ihre Tools übernehmen, beispielsweise iPhone-, Android-Apps etc.</li>
</ul>
<p>Der Hub wird mehr zu einem Protokoll anstatt zu einer Plattform. Vergleichen lässt sich das wohl am Besten mit <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a>. Twitter.com ist zwar auch eine Plattform, aber Twitter im eigentlichen Sinne ist durch <a href="http://dev.twitter.com/" target="_blank">seine Offenheit</a> eher ein Protokoll, das definiert wie die <a href="http://www.twitstat.com/twitterclientusers.html" target="_blank">vielen Clients</a> untereinander Nachrichten austauschen. Welcher Client von einem Nutzer verwendet wird ist für Twitter zweitrangig.</p>
<p>Die spannende Frage ist, wie man in solchen Konstrukten einen einfach zu nutzenden und dem Medium entsprechenden Rückkanal integriert. Dies vorausgesetzt könnten plötzlich Leute per Email auf Posts innerhalb von Facebook antworten und beide Posts schließlich in dem YouTube-Video als Kommentar landen, auf den sie sich ursprünglich bezogen. Eine Plattform unabhängige Cloud-Community sozusagen.</p>
<p><strong>Reality Check</strong></p>
<p>In einer Zeit, in der Content durch Like-Buttons, Feeds, Google News, Social Bookmarking-Dienste und so weiter wild durch die Gegend getragen wird: lohnt es sich wirklich an der eigenen Plattform festzuhalten? Natürlich schweben über diesem Thema immer die Content-Fragen: &#8220;Wem gehört der Content?&#8221; und  &#8221;Wer darf wie durch diesen Content verdienen?&#8221;. Ich will gar nicht so tun als hätte  ich eine Antwort auf diese Fragen. Die vielen Meinungen zu diesen Themen reichen von &#8220;Mein Content gehört mir und alle anderen dürfen ihn nur gemäß meinen Vorstellungen konsumieren&#8221; über &#8220;Content gehört zwar dir, aber ich darf mit ihm machen, was ich will&#8221; bis hin zu &#8220;Content muss frei sein&#8221;. Selbst bei der Frage, was Content heutzutage nun eigentlich wert ist scheint man sich nicht einigen zu können.</p>
<p>In diesem Licht betrachtet entspricht das Konzept einen so offenen Community-Hubs zwar dem Zeitgeist, aber es ist fraglich, ob er wirklich in dieser Form umsetzbar ist.</p>
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		<title>Für unsere Community Manager</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 22:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communitymanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[So sieht&#8217;s aus!
Wir haben euch lieb, Penny Arcade!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.penny-arcade.com/comic/2010/2/24/" target="_blank">So sieht&#8217;s aus</a>!</p>
<p>Wir haben euch lieb, Penny Arcade!</p>
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		<title>Community Management 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 21:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Communitymanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Konzepte]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Webanwendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wilde Vermutungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja eine Art Tradition, dass man sich Anfang des Jahres hinsetzt, seine Wünsche und Hoffnungen für das kommende Jahr niederschreibt und als &#8220;Vision für das neue Jahr&#8221; verkauft. Ich wäre eigentlich nicht auf die Idee gekommen etwas ähnliches zu tun, aber auf der gestrigen BVCM Mitgliederversammlung hatte ich ein interessantes Gespräch mit Mark Ralea [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja eine Art Tradition, dass man sich Anfang des Jahres hinsetzt, seine Wünsche und Hoffnungen für das kommende Jahr niederschreibt und als &#8220;Vision für das neue Jahr&#8221; verkauft. Ich wäre eigentlich nicht auf die Idee gekommen etwas ähnliches zu tun, aber auf der gestrigen <a href="http://bvcm.org/" target="_blank">BVCM</a> Mitgliederversammlung hatte ich ein interessantes Gespräch mit <a href="http://twitter.com/ralea" target="_blank">Mark Ralea</a> über Visionen, den nächsten Hot Shit und was gerade so geht.</p>
<p><strong>Der nächste Hot Shit</strong></p>
<p>Ich wurde letztens im Zug gefragt, was im Bereich Digital als &#8220;nächstes großes Ding&#8221; kommt. Meine ehrliche Antwort: &#8220;Ich habe nicht die geringste Ahnung.&#8221;</p>
<p>Entsprechend soll das hier auch nicht die Offenbarung der großen Zukunft sein, sondern ich werde nur Dinge beschreiben die aktuell möglich sind, deren Entwicklung sich bereits abzeichnet und 2010 (meiner Meinung nach) sehr wahrscheinlich verstärkt zu sehen sein werden (und vereinzelt in begrenztem Maßstab bereits zu sehen sind).</p>
<p>Also, lasst uns über 2010 sprechen &#8211; frei heraus, einfach runter geschrieben.<span id="more-582"></span></p>
<p><strong>Die Community-Plattformen 2010</strong></p>
<p>Eigene Community-Plattformen sind 2010 nur noch begrenzt sinnvoll. Es gibt eine maximale Anzahl von Plattformen, die eine Person <a href="http://dirk.songuer.de/2009/08/05/wozu-noch-eigene-community-plattformen/" target="_self">bereit ist zu nutzen</a>. Darüber hinaus ist es <a href="http://dirk.songuer.de/2009/08/27/vortrag-wozu-noch-eigene-community-plattformen/" target="_self">teuer und inzwischen einfach ein unnötiges Risiko</a>. Wenn man nicht gerade eine absolut exklusive Marke oder Produkt für einen so wie so begrenzten Personenkreis hat, dann wird es schwierig. Selbst die klassischen Marken- und Produktcommunities werden es schwer haben.</p>
<p>Marken gehen inzwischen den Weg Communities in bereits etablierten Plattformen wie Facebook, Twitter etc. zu suchen. Wenn man sich die <a href="http://statistics.allfacebook.com" target="_blank">Zahlen</a> anschaut ist das auch durchaus sinnvoll. Die Nutzer sind bereits dort, sie reden dort bereits über die Marke / das Produkt / das Thema, also wieso nicht auch dort vertreten sein und an dem Dialog teilhaben?</p>
<p><strong>Communityhub statt eigener Plattform</strong></p>
<p>Stellen wir uns also eine eine Marke, ein Produkt oder ein Thema vor, zu dem eine Gruppe Menschen existiert die sich dafür interessieren (= eine Community) und mit denen wir in Kontakt treten wollen. Nennen wir es &#8220;Big X&#8221;.</p>
<p>Wenn man eine beliebige Marke, ein Produkt oder ein Thema wählt &#8211; egal welches &#8211; die Chance ist groß, dass es bereits einen Ort gibt, an dem sich die Community trifft: ein Fan-Forum, eine Facebook-Gruppe oder dergleichen. Selbst wenn der Eigentümer der Marke, Hersteller des Produkts oder Experte zu einem Thema eine eigene Community-Plattform betreibt wird er immer mit einer Anzahl konkurrierender Plattformen zu tun haben, egal wie erfolgreich seine eigene ist.</p>
<p>Natürlich kann man versuchen die Mitglieder der konkurrierenden Community-Plattformen zu locken, abzuwerben oder die Plattformen einfach aufzukaufen und zu integrieren. Aber lösen wir uns doch einmal komplett von dem Gedanken einer eigenen Community-Plattform.</p>
<p>Statt dessen stellen wir uns für Big X jetzt eine Webseite vor, auf der die Nachrichten und Beiträge aus einer Vielzahl von Kanälen und Plattformen aggregiert werden. Dort laufen alle Beiträge im Netz zusammen, welche direkt oder entfernt mit Big X zu tun haben:</p>
<ul>
<li>Beiträge in Facebook-Gruppen</li>
<li>Tweets</li>
<li>Videos von YouTube, Vimeo etc.</li>
<li>Bilder von Flickr etc.</li>
<li>Beiträge in Foren</li>
<li>Blog-Posts</li>
<li>..</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/01/communityhub1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-587" style="border: 1px solid black;" title="communityhub1" src="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/01/communityhub1.jpg" alt="" width="500" height="311" /></a></p>
<p>Kurz: was immer im Netz auf bereits vorhandenen Community-Plattformen (mit offenen Schnittstellen und unter Beachtung entsprechender Rechte) über Big X vorhanden ist, kann von einem zentralen Punkt aus wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Biete Tiefe, zeige Perlen</strong></p>
<p>Stellen wir uns weiter vor, dass diese Plattform nicht nur eine stumpfe Aggregierung vornimmt, sondern die Beiträge nach gewissen Kriterien entsprechend gewichtet werden:</p>
<ul>
<li>Aktualität</li>
<li>Quelle / Verlässlichkeit / Authentizität</li>
<li>Anzahl von Diggs, Stumbles bzw. Bewertungen auf Plattformen</li>
<li>Anzahl von Kommentaren / Antworten</li>
<li>Anzahl von Trackbacks / Verweisen / Retweets auf den Beitrag</li>
<li>Analyse der Klicks auf der Webseite selbst (Views / Clicks)</li>
<li>Manuelle Gewichtung von Moderatoren</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/01/communityhub2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-588" style="border: 1px solid black;" title="communityhub2" src="http://dirk.songuer.de/wp-content/uploads/2010/01/communityhub2.jpg" alt="" width="500" height="311" /></a></p>
<p><strong>Offenheit geht in zwei Richtungen</strong></p>
<p>Und stellen wir uns vor ein Klick auf einen solchen Beitrag im Hub würde dem Nutzer direkt erlauben auf der usrpünglichen Plattform zu interagieren: bewerten, kommentieren, antworten, verlinken &#8211; vorausgesetzt der Nutzer kann sich gegenüber der ursprünglichen Plattform authentifizieren.</p>
<p><strong>Was passiert da?</strong></p>
<p>Nochmal: die &#8220;Community&#8221; sind <em>alle Personen, die sich für Big X interessieren</em> und nicht nur alle Personen, die zufällig auf einer Plattform angemeldet sind. Entscheidend ist nicht die Plattform, sondern die Gruppe von Menschen mit einem gemeinsamen Interesse und deren Inhalte und Dialoge.</p>
<p>Das Ziel eines solchen Hubs ist also dieser Gruppe einen Überblick zu geben, wo gerade Informationen zu Big X zu finden sind bzw. wo gerade Dialog darüber statt findet. Sie zu informieren. Sie zusammenzubringen. Das sollte schließlich auch der Mehrwert einer Community-Plattform sein. Nur das die hier erdachte Plattform keine eigenen klassischen Community-Features mitbringt, sondern eher als &#8220;Meta-Community&#8221; agiert und die Grenzen klassischer Community-Plattformen auflöst.</p>
<p><strong>Die Rolle der Community Manager</strong></p>
<p>Was wären nun die Aufgaben von Community Managern in diesem erdachten Konstrukt?</p>
<ul>
<li>Es ist ihre Aufgabe bereits existierende Communities oder Meinungsträger zu finden, zu bewerten und mit entsprechender Gewichtung in den Communityhub zu integrieren.</li>
<li>Sie informieren dabei die Betreiber, die Verantwortlichen oder Autoren über den Hub und unterstützt sie bei Fragen. Sie müssen vermitteln, dass kein Abwerben von Mitgliedern stattfindet und alle Inhalte auf deren Plattformen bleiben.</li>
<li>Sie unterstützen die Communities oder Meinungsträger durch eigene Inhalte und Aktionen auf deren Plattformen. Sie zeigen Präsenz und sorgen dafür, dass sich diese wahr- und ernst genommen fühlen.</li>
<li>Sie moderieren, kommentieren und erstellen Inhalte auf den einzelnen Plattformen.</li>
<li>Sie koordinieren Inhalte von offiziellen Quellen (z.B. PR- und Pressemeldungen) und sorgen für eine optimale Streuung innerhalb der Community.</li>
<li>Sie sorgen für eine logisch und technisch optimale Integration von eigenen Seiten oder Projekten (z.B. eigene Facebook-Pages oder Twitter-Accounts) in den Hub.</li>
<li>Sie identifizieren Strömungen, Trends und Meinungen innerhalb der Community und, falls nötig, reagieren entsprechend darauf.</li>
<li>Sie bereiten Ergebnisse ihrer Beobachtungen auf und verteilen diese weiter (z.B. an Entscheider, Management oder zurück an die Community).</li>
<li>Sie unterstützen und schulen (und werben unter Umständen) Community Manager aus den externen Community-Plattformen. Je besser diese den Job auf ihren eigenen Plattformen machen, desto weniger Arbeit für die Hub-Betreiber und desto besser geht es den Communities.</li>
</ul>
<p><strong>Neue Herausforderungen</strong></p>
<p>Mit diesen Aufgaben stellen sich einige neue Herausforderungen für Community Manager:</p>
<ul>
<li>Unter Umständen haben die Community Manager keine Vollmacht über die externen Plattformen. Damit sind sie eingeschränkt, zum Beispiel in der Moderation von Diskussionen oder disziplinarischen Maßnahmen von deren Mitgliedern. Diese obligen den Betreibern, Moderatoren oder Community Managern der eigentlichen Plattform. Um so wichtiger ist ein Austausch mit diesen.</li>
<li>Es existieren kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Plattformen. Der Ton und Ansprache ist in Facebook anders als in beispielsweise YouTube, Fan-Foren oder persönlichen Blogs. Diese gilt es zu beachten und auch bei Nutzern des Hubs zu adressieren, da durch den Hub die einzelnen Kulturen nun aufeinander prallen.</li>
<li>Es muss dem Markeninhaber oder Produkthersteller die Angst genommen werden nichts wirklich &#8220;selbst unter Kontrolle&#8221; zu haben. Er muss sich auf das Community Team verlassen können im Ernstfall die richtigen Kontakte und auf externe Communities einen gewissen Einfluss zu haben.</li>
</ul>
<p><strong>Social Media &amp; Community Management</strong></p>
<p>Social Media und Community Management <a href="http://dirk.songuer.de/2009/11/24/social-media-communitymanagement/" target="_blank">sind bereits verheiratet und haben Kinder</a>. Die beiden Disziplinen leben gemeinsam unter einem Dach und wenn man sich die Aufgaben eines solchen Hubs anschaut wird auch klar wieso. 2010 wird das hoffentlich allen klar und ich vermute, dass einige sehr Interessante Projekte entstehen wenn die beiden Disziplinen erst einmal Hand in Hand arbeiten.</p>
<p><strong>Stating the Obvious</strong></p>
<p>Na schön, in Wirklichkeit liegt das alles ziemlich auf der Hand. Um ehrlich zu sein arbeite ich bereits an solchen Konzepten <a href="http://www.neue-digitale.de/" target="_blank">mit meinen Kollegen</a>. Es ist leicht die Lottozahlen zu verkünden, wenn man sie bereits kennt. Aber ich sagte bereits: das hier wird nicht die Offenbarung der großen Zukunft, sondern beschreibt einen möglichen Trend. Ich glaube daran, dass sich Community Management 2010 stark in diese Richtung entwickeln wird, insbesondere im Bereich Marken- und Produktcommunities.</p>
<p>So, und jetzt Lottoscheine auf den Tisch: was habt ihr so für 2010?</p>
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