Um alle abzuholen, es geht darum:

Und das Ziel des Ganzen hat nichts mit Print zu tun. Null. Nada. Zilch.

Erster Grund: Wenn ich mal so eine Zeitung habe, in der jede Seite ein “Bildschirm” ist, wozu brauche ich dann überhaupt mehrere Seiten? Welchen Vorteil hätten mehrere Seiten außer erhöhte Produktionskosten? Wieso kann ich nicht direkt hin- und hernavigieren, zum Beispiel mit einer Art Cover Flow?

Grund Zwei: Warum brauche ich bei so einem Medium monatlich neue “Bildschirme” (sprich: eine neue Ausgabe), wo ich doch theoretisch einfach die Inhalte der aktuellen Ausgabe auf meinen bereits vorhandenen “Bildschirm” laden kann?

Grund Drei: Neue Arten von Content. Neue Arten von Interaktion der “Autoren” mit dem Benutzer. Neue Arten von Interaktionen von Lesern untereinander.

Zusammenfassung: es läuft auf veränderte Haptik, veränderte Handhabung, veränderte Geschäftsmodelle und veränderten Content heraus. Was genau ist dann daran noch “Print”?

Wenn das die Zukunft von Print ist, dann ist der Kindle die Zukunft des Buchdrucks. Vielleicht ist beides die Zukunft, wie wir bestimmte Arten von Informationen aufnehmen, aber mit Print hat das nichts zu tun. Bei einem Auto denke ich auch nicht “Das ist die Zukunft des Fahrrads”.

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You’re doing it wrong

25. August 2009

Ich finde es legitim und sogar nett, dass Unternehmen nun anfangen uns als Zielgruppe wahrzunehmen. Das Problem ist nur, dass die Unternehmen uns als Zielgruppe anscheinend noch nicht so gut kennen.
Zum Beispiel Vodafone:
VIDEO
Über Vodafone muss ich auch gar nicht so viel sagen. Das hat zum Beispiel Johannes (http://jkleske.posterous.com/wie-die-vodafone-pressekonferenz-zur-neuen-ka) schon getan. Auf den Punkt gebracht: wenn die Kampagne angeblich uns als Zielgruppe hat, dann sollte es auch entsprechende Produkte geben.
Aber vielleicht machte Vodafone nur Werbung mit uns statt für uns. Nehmen wir statt dessen Sony mit ihrer neuen Kampagne:
Ich finde die Kampagne nett gemacht und auch lustig, aber wenn ich mir das Produkt dahinter anschaue, liegt auch Sony daneben. Was will ich bitte als „Social Media Addict“ mit einem Produkt ohne UMTS?

Ich finde es legitim und sogar nett, dass Unternehmen nun anfangen uns als Zielgruppe wahrzunehmen. Mit “uns” meine ich die Gruppe von Menschen, die sich privat oder aus beruflichen Gründen zu großen Teilen im Netz aufhalten. Das Problem ist nur, dass die Unternehmen uns als Zielgruppe anscheinend noch nicht so gut kennen.

Zum Beispiel Vodafone:

Über Vodafone muss ich auch gar nicht so viel sagen. Das hat zum Beispiel Johannes schon getan. Auf den Punkt gebracht: wenn die Kampagne angeblich uns als Zielgruppe hat, dann sollte es auch entsprechende Produkte geben.

Aber vielleicht machte Vodafone nur Werbung mit uns statt für uns. Das ist auch irgendwie ok, nur sollten sie das auch so kommunizieren.

Nehmen wir statt dessen Sony mit ihrer neuen Kampagne:

Ich finde die Kampagne nett gemacht und auch lustig. Wenn ich mir aber das Produkt dahinter anschaue, dann finde ich das traurig. Was will ich bitte als „Social Media Addict“ mit einem Produkt ohne UMTS?

Zusammenfassung: Liebe Firmen, wenn ihr eine Kampagne macht, dann habt doch bitte das passende Produkt für eure Zielgruppe die ihr ansprecht. Insbesondere, wenn ihr Zielgruppen im Blick habt die das Internet nutzen. Es bringt nichts eine Kampagne zu starten wenn innerhalb 2 Minuten surfen klar wird, dass das Produkt nicht hält was es verspricht. Und macht das auch euren Werbeagenturen klar.

Ach, und bezüglich des Laptops für Internetwesen: das bringt Nokia demnächst heraus und kündigt es mit einem wunderschönen Understatement per Video an. Manche verstehen mich eben doch.

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Der schon wieder

16. März 2009

Gary Vaynerchuck schon wieder. Aber verdammt, der Typ ist einfach inspirierend. Außerdem ist fast jeder Satz von ihm twitterbar :)

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