QR Codes

25. Januar 2012

Wann immer jemand in unserer Agentur anfängt begeistert von QR Codes zu reden würde ich ihn am liebsten sanft aber bestimmt in eine ruhige Ecke ziehen und anschließend mit den Ergebnissen der letzten Kampagnen mit QR Codes konfrontieren. Meistens wird erst noch versucht zu argumentieren, aber irgendwann folgt Resignation.

Ja, die Dinger funktionieren in Asien. In Europa allerdings interessieren QR Codes niemanden wirklich, selbst wenn die Zielgruppe ein iPhone oder Android hat. Davon mal abgesehen, dass QR Codes einfach in den meisten Fällen völlig falsch eingesetzt werden.

Rettet die Kätzchen. Danke.

(Video via enative Blog)

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Like to like me

4. Januar 2011

In letzter Zeit ist es Mode, dass Marken oder Unternehmen ihre Facebook-Seiten erst richtig zugänglich machen, wenn man auf “Like ” (bzw. “Gefällt mir”) geklickt hat. Und das verstehe ich nicht. Es spricht nichts dagegen, wenn Fans der Marke zusätzliche Inhalte sehen können, nachdem sie den Like-Button geklickt haben, aber gleich die ganze Seite hinter dieser Aufforderung zu verstecken? Hatten wir nicht bereits auf Webseiten geklärt, dass es keine gute Idee ist, dass Nutzer einen Account erstellen müssen, bevor sie sich über ein Produkt informieren können?

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In einem Interview hat Universal’s home video president, Craig Kornblau, folgenden Satz geäußert:

“we don’t have an obligation to give consumers what they want when they want it.”

Das ist ein Satz, bei dem man normalerweise kurz inne halten sollte und den Gegenüber ganz vorsichtig fragen, ob er sich hinlegen und etwas ausruhen will.

Natürlich hat ein Unternehmen nicht die Verpflichtung potentiellen Kunden seine Produkte verfügbar zu machen. Es wäre vielleicht nur eine clevere Idee, also, ich rate jetzt einfach mal nur, wenn die Kunden die Produkte eines Unternehmens auch wirklich kaufen könnten. Das dachte ich zumindest bisher immer.

Aber wenn ich mir den Kinostart von Scott Pilgrim in Deutschland so ansehe und dann die Tatsache mit einrechne, dass in England dann bereits die DVD erhältlich sein wird, dann wundert mich nichts mehr. Hier ignoriert Universal nicht einfach nur das Internet, die Mitarbeiter scheinen sich in einer Art Parallelwelt aufzuhalten. Scheinbar kommen da auch so komische Dinge wie “Kunden” einfach nicht vor.

The bottom line is: ihr wollt nämlich was von mir. Ich kann mein Geld auch wo anders ausgeben.

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