Konzeptvorstellung: ein kollaborativer Feedreader
22. Februar 2009
Es gibt ein Konzept, das mir schon seit einiger Zeit im Kopf herum schwirrt. Da ich jedoch schon genug auf meinem Schreibtisch habe, macht dieses Konzept nicht den Sprung zu einem Sideproject. Statt dessen werfe ich es an dieser Stelle einmal in die Runde. Es möge jeder damit tun, was er möchte. Solange es ein solches Tool irgendwann einmal gibt, bin ich froh darüber
Die Rede ist von einem Online-Feedaggregator und -reader mit kollaborativen Elementen. Benutzer sollen kostenfrei Feeds abonnieren, lesen, filtern, ordnen und zusammenfassen. Als kostenpflichtiger Service werden kollaborative Elemente angeboten.
Kollaborative Wissensspiele
8. Januar 2009
Es begann mit einem Artikel im Blog von Scott Jennings aka Lum the Mad, wahrscheinlich beeinflusst von Raph Kosters Artikel in seinem Blog. Beide liesen sich über einige Unzulänglichkeiten von Wikipedia aus, angeregt durch den aktuellen Streit um den Wikipedia-Eintrag von Threshold.
Der Artikel war interessant, doch meine Aufmerksamkeit wurde von dem Kommentar eines gewissen Zuzax geweckt:
I think Wikipedia is now an MMOG, populated by rival editing guilds.
Und zusammen mit dem großartigen Vortrag von Dan Cook zum Thema “Macht Applikationen gefälligst wie Spiele” machte es klick und es war völlig klar: wenn Applikationen wie Spiele werden sollen, dann sind kollaborative Tools natürlich MMOGs. Das ist eigentlich nichts Neues, aber zu Ende gedacht stehen da bestimmt spannende Konzepte dahinter.
Der zitierte Kommentar in Lums Blog weist natürlich auf die Gefahr hin, dass rivalisierende Gruppen plötzlich versuchen Einfluss auf den Informationsgehalt der Plattform zu nehmen. Aber ist das nicht auch so der Fall? Die Nachrichten von Manipulationsversuchen, Editierkriegen und zweifelhafter Moderation/Administration bei der Wikipedia werden zumindest nicht weniger. Also wieso nicht wirklich eine kollaborative Plattform als massenkompatibles Spiel verpacken?
Warum man das tun sollte? Einerseits um den Einstieg in solche Plattformen zu erleichtern. Um Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitglieder zu fördern. Um die Teilnehmer an die Plattform zu binden – sie auch emotional ein Stück weit zu einzubinden. Damit sie direktere Gratifikationen haben als das abstrakte: “Ich tue etwas Gutes”. Und weil alle mehr Spaß dabei hätten und die Plattform nicht Gefahr läuft sich selbst zu ernst zu nehmen.
Hm, ich glaube das Thema lohnt wirklich noch den einen oder anderen Gedanken. Und das alles nur, weil Game Designer plötzlich die Wikipedia betrachten - wenn auch in diesem Fall eher humorvoll.
Tim Brown: The powerful link between creativity and play
19. Dezember 2008
Hier spricht Tim Brown über Kreativität und Spiele. Verdammt, ist das gut!
Ich finde es schön, wie “spielen” zunehmend aus der Ecke des “Kinderkram” herauskommt und endlich allgemein als zentraler Bestandteil unserer Natur anerkannt wird.
