Apple sind die Nächsten
14. Juli 2011
Google hat mit Google+ gerade sein eigenes Social Network gestartet. Im Grunde nicht verwunderlich – Google hat verstanden, dass sie Social brauchen, um in Zukunft bestehen zu können. Insofern war klar, dass sie versuchen werden Social so tief wie möglich in die Dienste zu integrieren und am besten in einem eigenen Social Network zu vereinen.
Einfach zusammenfassen lässt sich das mit: “Social ist der neue heiße Scheiß”. Aber es geht tiefer als das. “Social” ist zum Begriff für die Erweiterung von Plattformen und Diensten um soziale Mechaniken geworden. Vor 5 Jahren (also vor einer Ewigkeit im Web) glaubte man durch Algorithmen und Logik bessere Plattformen und Dienste bauen zu können. Empfehlungssysteme sind zum Beispiel ein direktes Ergebnis dieser Versuche. “Leute, die das gut finden, finden auch jenes gut”. Das ist auch so weit hilfreich – bis man sich vor Augen führt wie viel mächtiger eine Empfehlung von einem Freund ist: “Das ist wirklich toll”. Bonuspunkte, wenn man weiß, dass der Freund die gleichen Interessen hat wie man selbst.
Und das ist, warum Firmen hinter “Social” her ist – weil hier Marketing ohne Marketing möglich ist. Weil man hier Nutzer zu Produkten führen kann, die sie interessieren und ihnen glaubhaft machen kann, dass sie in Ordnung sind. Vorausgesetzt man hat tatsächlich ein solches Produkt. Es liegt nahe für Firmen, die eine eigene, starke Produktpalette haben, einfach selbst Anbieter einer sozialen Plattform zu werden.
Die spannende Frage ist: wer ist der nächste, der diesen Schritt geht?
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Google+, erster Eindruck
3. Juli 2011
Google+ ist da. Google hat mal wieder einen neuen Versuch gestartet ein Social Network zu erschaffen (nach Orkut, Lively, Buzz und Wave). Im Grunde war klar, dass Google nicht aufhören wird Social Networks zu erschaffen, bis eins wirklich funktioniert. Immerhin ist ihnen bewusst, dass ihre langfristige Zukunft davon abhängt. Wer will schon ewig von Algorithmen abhängig sein?
Google+ positioniert sich dabei gegen einige bereits existierende Dienste. Von dem 700 Mio Nutzer-Elefant Facebook über Twitter bis hin zu Skype sind eigentlich alle üblichen Verdächtigen dabei. Man möge mir also verzeihen, wenn ich diese hier und da zu einem Vergleich heranziehe.

